Bewerbungsschluss beim ORF: Was passiert, wenn ich „wider Erwarten“ doch nicht Generaldirektor werde?
28.05.2026 07:08Ein kluger Kopf sollte notfalls immer einen passenden Plan B parat haben: Das wäre meiner.
von Hans-Georg Peitl
Heute, am 28. Mai 2026, endet offiziell die Bewerbungsfrist für den Posten der ORF-Generaldirektion. Die Tinte unter den Konzepten ist trocken, die Unterlagen sind beim Stiftungsrat eingereicht. Während die Medienlandschaft nun über die üblichen parteipolitischen Besetzungen spekuliert, liegt mein Fokus ganz woanders.
Machen wir uns ehrlich: Die Vorstellung, mich im engen Kleiderbauer-Zwirn auf abendlichen Galas beim „Pfötchendrücken“ zu zeigen oder tagsüber im Büro endlose bürokratische Aktenberge zu verwalten, ist für mich – gelinde gesagt – ein absoluter Albtraum. Ein reiner Repräsentationsjob widerspricht allem, wofür ich stehe.
Was also, wenn ich „wider Erwarten“ am Ende doch nicht auf dem Sessel des Generaldirektors Platz nehme?
Die Antwort ist einfach: Dann beginnt die eigentliche Arbeit für die Zukunft des Senders.
Meine Bewerbung war von der ersten Sekunde an der strategische Türöffner. Ich bin nicht angetreten, um den braven Verwalter des Status quo zu spielen. Ich bin angetreten, um dem ORF zu zeigen, wo er technologisch komplett blank dasitzt: beim Thema Künstliche Intelligenz. Während die Chefetagen noch in Arbeitskreisen über Absichten philosophieren, läuft bei mir mit Radio Roshen längst das erste zu 100 Prozent KI-basierte Radio Österreichs. Über 150 produzierte Alben und 130 KI-unterstützte Bücher zeigen, wie Effizienz in der Praxis aussieht.
Sollte der Stiftungsrat also am 11. Juni die logische Entscheidung treffen, den Gesamtapparat einem klassischen Verwalter zu überlassen, steht mein Angebot für das wahre Mammutprojekt im Hintergrund bereit:
Als freier, externer Berater bin ich bereit, die KI-Transformation des ORF anzupacken. Ohne bürokratischen Leerlauf, ohne starre Hierarchien und vor allem: ohne dass dafür auch nur ein einziger bestehender Posten im Sender geräumt oder blockiert werden muss. Eine echte Win-Win-Situation für die digitale Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Die Karten liegen auf dem Tisch, das System hat die nötigen Impulse bekommen. Jetzt machen wir uns wieder an die normale Arbeit – denn die Praxis wartet nicht!
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