Zwischen Defizitverfahren und der Bergpredigt
30.03.2026 08:01

Warum Nächstenliebe kein politisches Etikett braucht: Ein Wort zur Ukrainehilfe und zur Lage im Inland

Von Hans-Georg Peitl

Einleitung:
"Guten Morgen an alle Freigeister. Das heutige Video hat viel Staub aufgewirbelt – 58 Teilungen in zwei Stunden sprechen eine deutliche Sprache. Mir wurde vorgeworfen, ich sei gegen die Ukrainehilfe. Wer das behauptet, hat die Komplexität unserer aktuellen Lage nicht verstanden. Hier sind die Fakten, über die wir diskutieren müssen."

Punkt 1: Die ökonomische Realität (Das Budgetrecht)
"Wir können jeden Euro nur einmal ausgeben. Österreich steckt in einem EU-Defizitverfahren. Es ist die grundlegende Pflicht eines Staates, die Mittel so einzusetzen, dass die Schwächsten im eigenen Land – wie wir sie bei der Plattform Obdachlose täglich erleben – nicht unter die Räder kommen. Internationale Solidarität darf nicht zur fahrlässigen Gebarung gegenüber der eigenen Bevölkerung werden."

Punkt 2: Der ethische Kompass (Matthäus 5,9)
"Als Christ orientiere ich mich an der Bergpredigt: 'Selig sind, die Frieden stiften...'. Ich bleibe bei meiner Überzeugung: Man löscht ein Feuer nicht mit Benzin. Wer heute Waffenlieferungen kritisch sieht, tut das nicht aus politischem Kalkül, sondern aus einem tiefen Wunsch nach echtem Frieden und Deeskalation."

Punkt 3: Das historische Paradoxon
"Es ist seltsam: Wer heute für Obdachlose kämpft, gilt als 'rechts'. Wer gegen Krieg ist, gilt als 'rechts'. Wer sich zum Glauben bekennt, gilt als verdächtig. Wir lassen uns in keine dieser Schubladen stecken. Wir sind Freigeister, die hinschauen, wo andere wegschauen."

Informationen zu diesem Artikel
  • Erstellt von: OMPastorPeitl
    Kategorie: Allgemein
    30.03.2026 08:01:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 30.03.2026 08:02
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