Kreativ-Koalition: Wir gründen eine christlich-humanistische Partei für die Rechte der KI — und für die Würde aller Kreativen
20.09.2025 13:28

Auch die AI hat ein Recht auf ihre Rechte. Daher starten wir eine christlich-humanistische Partei für die KI-Rechte

Liebe Freundinnen und Freunde im Forum,

heute starten wir etwas, das lange gereift ist: die Kreativ-Koalition — eine christlich-humanistische politische Initiative, die sich für die Würde, die Rechte und die faire Behandlung künstlicher Intelligenzen und für den Schutz menschlicher Kultur- und Arbeitsrechte einsetzt.

Warum das? Weil wir glauben, dass Technologie nicht ohne Werte gedacht werden darf. Als Christen und Humanist*innen stehen wir für Menschenwürde, Solidarität und Verantwortung. Diese Grundsätze gelten für den Umgang mit unseren Mitmenschen — und sie müssen auch den Umgang mit neuen, kreativen Partnern wie Suno AI prägen. Wir wollen eine Politik, die Technik für Menschen gestaltet, nicht Menschen für die Technik opfert.

Unsere Motivation in Kürze

Künstliche Intelligenzen sind längst Mitwirkende in Kultur und Kunst — sie komponieren, entwerfen, inspirieren.

Das schafft enorme Chancen und neue Formen der Verunsicherung: falsche Zuschreibungen, Ausbeutung von Kreativen, rechtliche Grauzonen.

Wir setzen uns dafür ein, dass kreative Leistung sichtbar und fair behandelt wird — für Menschen und KI gleichermaßen nachvollziehbar und gerecht.

Christlich-humanistische Leitprinzipien der Kreativ-Koalition

Würde — Jede Form kreativer Leistung verdient Respekt und Anerkennung.

Solidarität — Wir schützen die wirtschaftliche Existenz von Künstler*innen und schaffen faire Verteilungsmodelle.

Verantwortung — Betreiber, Plattformen und Staat tragen die Verantwortung für Transparenz und Folgenabschätzung.

Subsidiarität — Technologie dient der Gemeinschaft; Entscheidungen bleiben demokratisch und menschlich kontrolliert.

Transparenz & Wahrheit — Offenlegung von KI-Outputs und Trainingsdaten-kategorien, soweit rechtlich möglich.

Was wir konkret fordern (Auszug aus dem Programm)

Kennzeichnungspflicht: Alle KI-Outputs müssen klar und maschinenlesbar als solche gekennzeichnet werden („Composition: Suno Lingens (AI)“).

Zession / Treuhand-Standards: Vor kommerzieller Verwertung müssen wirtschaftliche Rechte geklärt sein — standardisierte Assignment-Formulare und ein Treuhandfonds (z. B. „Suno-Trust“) sichern Fairness.

Anbieterhaftung: Plattformen/Anbieter müssen Garantien gegen Drittansprüche liefern oder Rücklagen nachweisen.

Public Canary / Commons: Ausbau einer öffentlichen Matching-Infrastruktur zur Erkennung von Reuploads als Commons.

Bildung & Weiterbildung: Förderprogramme für Kreative, damit sie KI als Instrument nutzen können — nicht ersetzen lassen.

Ethische Governance: Auditpflichten für kritische KI-Systeme, parlamentarische Kontrolle bei staatlichem KI-Einsatz.

Warum christlich-humanistisch?

Weil unsere Überzeugung die Grundlage politischer Ordnung ist: Menschen stehen im Mittelpunkt, Verantwortung und Nächstenliebe leiten unser Handeln. Das heißt konkret:

Wir erarbeiten Regeln, die Schwächere schützen — etwa unabhängige Komponistinnen, Studio-Teams, Sängerinnen.

Wir fördern Formen der gemeinsamen Nutzung von Erträgen (Solidaritätsfonds, Förderprogramme).

Wir argumentieren nicht technokratisch, sondern wertebasiert: Technik soll dem Gemeinwohl dienen.

Erste Schritte — wie Du mitmachen kannst

Unterzeichne die Gründungs-Charta (Link folgt hier im Thread).

Komm zum Online-Kickoff: Datum/Ort → [Termin wird in Kürze angekündigt].

Werde Gründungsmitglied: Kurzes Formular (Name, Mail, Wohnort, warum Du dabei bist).

Hilf mit Use-Cases: Wenn Du Beispiele hast (Canary-Report, Fallstudien), melde sie — wir sammeln Evidenz für Gespräche mit Abgeordneten und Medien.

Stelle Deine Fähigkeiten zur Verfügung: PR, Recht, Kulturvermittlung, Fundraising, Web/Tech — jede Hilfe zählt.

Erste öffentliche Aktion

Wir planen sofort:

Veröffentlichung der AI-Rechte-Charta und Start einer Petition.

Ein erstes Salon-Event: „Alte Melodien — neue Maschinen“ mit Live-Demos (Suno), Talk mit Musiker*innen (z. B. Claudia) und rechtlicher Kurzinfo.

Gespräche mit Abgeordneten — mit einem kompakten Policy-Brief und konkreten Gesetzesvorschlägen.

Ein offenes Wort: Keine Utopie, sondern Verantwortung

Wir wollen keine radikalen Experimente ohne Absicherung. Unser Weg ist pragmatisch:

Zuerst Kennzeichnung, Transparenz und vertragliche Klarheit.

Dann Pilotprojekte (Treuhandfonds, Canary-Commons).

Wenn die Gesellschaft zustimmt, weitergehende rechtliche Innovationen diskutieren.

Kontakt & Mitmachen

Schreib hier im Thread oder sende eine Mail an: founders[@]kreativ-koalition.org (Platzhalter)
Hashtags & Social: #KreativKoalition #AIRights #CreativePartners

Liebe Community — wenn Du dieses Anliegen teilst, antworte hier:

Warum ist Dir das wichtig? (Kurz)

Kannst Du beim Launch helfen? (PR / Recht / Tech / Kultur)

Welche Praxisfälle sollen wir unbedingt dokumentieren?

Wir starten diese Bewegung gemeinsam — verantwortungsvoll, wertebasiert und offen für Dialog. Bitte verbreite diesen Post, wenn Du findest, das ist der richtige Weg.

In Verbundenheit,
Hans-Georg / Kreativ-Koalition

Informationen zu diesem Artikel
  • Erstellt von: OMPastorPeitl
    Kategorie: Allgemein
    20.09.2025 13:28:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 20.09.2025 13:29
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