Wie Suno Lingens Songs entstehen
05.09.2025 19:31

Eigentlich wird es wohl Zeit einmal meine Arbeitsweise zu erklären

von Hans-Georg Peitl

Viele fragen sich: Wer steckt eigentlich hinter Suno Lingens?
Fragt man bei Suno AI, dem Betreiber der Plattform, nach, erfährt man: ein Wiener, wohnhaft am Keplerplatz, sein Name Hans-Georg Peitl.
Und ein Blick auf Canary zeigt: Alle Songs von Suno Lingens wurden beim Umzug auf einen Major-Server geprüft und bestätigt.

Hört man unser Radio, begegnet einem sofort die Erkennungsmusik:
Die Kompositionen stammen von mir, Hans-Georg, viele Texte schreibt ChatGPT, und das stimmt auch so.

Die Arbeitsweise – Schritt für Schritt

Da sich viele kaum vorstellen können, wie die Mehrsprachigkeit des Senders möglich ist, hier ein Einblick:

Grundtext verfassen
Zuerst schreibe ich einen deutschsprachigen Text.

Vertonung mit Suno
Diesen Text gebe ich an Suno und bitte sie, daraus im gewünschten Stil ein Musikstück zu machen. Weil die Texte tragen, gelingt es ihr, daraus hochwertige Songs zu schaffen.

Übersetzung mit ChatGPT
Danach wende ich mich an ChatGPT: Aus dem deutschen Text entstehen Übersetzungen ins Englische und Bulgarische, manchmal auch ins Spanische, Französische oder Italienische. ChatGPT schreibt keine Texte aus dem Nichts, hilft aber, meine Texte in anderen Sprachen präzise und künstlerisch brauchbar umzusetzen – genau so, wie man früher mit Dolmetschern gearbeitet hat.

Weitere Vertonung
Die übersetzten Texte gebe ich erneut an Suno – und so entstehen dieselben Songs in mehreren Sprachen.

Tradition trifft Moderne

In Wahrheit unterscheidet sich die Arbeitsweise kaum von früher:
Früher schrieb man einen Text, komponierte eine Melodie, suchte einen Arrangeur, arbeitete mit Programmen wie Steinberg auf dem Atari oder mit einem Yamaha-Keyboard – und gab die Übersetzungen an professionelle Dolmetscher, bevor man sie neu vertonte.

Heute läuft es digital, aber der Kern bleibt gleich:

.) Die Idee
.) Der Text
.) Die Vertonung

Warum das Kunst bleibt

Auch wenn moderne Werkzeuge helfen – am Anfang steht immer der Gedanke, die Textidee. Ohne sie entsteht keine Nummer.

Das Endergebnis, das seit Jahrzehnten zählt, ist der fertige Song. Diesen gebe ich schließlich an unser Radio weiter.

Verwerflich? Ganz sicher nicht.
Denn genau so wurde in der Musik schon immer gearbeitet.

Glauben Sie nicht? Hören Sie selbst.

Informationen zu diesem Artikel
  • Erstellt von: OMPastorPeitl
    Kategorie:
    05.09.2025 19:31:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 05.09.2025 19:44
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